Untitled #340 [Broken Dolls]

Cindy Sherman

Schlagwörter (Serie: Broken Dolls)
(Serien: Sex Pictures
Horror and Surrealist Pictures
Masks)

Mit den Broken Dolls (1999) kehrt Sherman wieder zu Schwarz-Weiß-Fotografien zurück. Den Serien der Sex Pictures (1992) und der Horror and Surrealistic Pictures (1994–1996) sehr nahe, inszeniert sie eine Bilderreihe von Körperfiguren, die auf obszöne Art und Weise zerstört wurden. Anders als beispielsweise bei den Sex Pictures wird die Puppe in dieser Serie nicht als Ersatzobjekt eines menschlichen Körpers in Szene gesetzt, sondern als lebloser Gegenstand zum eigentlichen Motiv. Zwischen Spiel und Gewalt, zwischen kindlicher Zerstörungslust und perverser Vernichtungsfantasie nehmen die Puppen eine unheimliche autonome Lebendigkeit an.

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